Wir denken Energie neu
Intelligente Systeme für eine effizientere Zukunft im Energiesektor
Manchmal frage ich mich, ob wir wirklich verstehen, wie komplex Energiesysteme geworden sind. Vor ein paar Jahren haben wir mit einem mittelständischen Stadtwerk zusammengearbeitet – die hatten Datenströme aus zwanzig verschiedenen Quellen, aber keine Ahnung, wie sie das alles sinnvoll verknüpfen sollten.
Genau da setzen wir an. Sythomarin verbindet seit 2019 künstliche Intelligenz mit praktischer Energiewirtschaft. Nicht als theoretisches Konstrukt, sondern als echte Werkzeuge für reale Herausforderungen. Wir bauen Systeme, die Muster erkennen, Prozesse optimieren und Entscheidungen vorbereiten – immer mit Blick darauf, dass am Ende Menschen damit arbeiten müssen.
Unser Team besteht aus Leuten, die beide Welten kennen: Energietechnik und Informatik. Das macht den Unterschied. Wir sprechen nicht nur über Machine Learning und neuronale Netze – wir wissen auch, was eine Lastspitze bedeutet und warum Prognosen im Viertelstundentakt manchmal wichtiger sind als im Stundentakt.
Unsere Arbeitsweise
Wir glauben nicht an Standardlösungen. Jedes Energieunternehmen hat seine eigenen Prozesse, seine eigene Infrastruktur, seine eigenen Herausforderungen. Deshalb beginnen wir immer mit Zuhören.
Verstehen, bevor wir entwickeln
Bei einem Projekt für einen regionalen Netzbetreiber haben wir die ersten drei Wochen damit verbracht, einfach nur zu beobachten. Wie arbeiten die Leute im Kontrollraum? Welche Daten schauen sie sich tatsächlich an? Wo entstehen Engpässe? Diese Erkenntnisse haben später mehr bewirkt als jeder ausgefeilte Algorithmus.
Iterativ und transparent
Wir entwickeln in kurzen Zyklen. Lieber ein funktionierender Prototyp nach vier Wochen als eine perfekte Lösung nach sechs Monaten. So können unsere Kunden früh Feedback geben und wir können die Richtung anpassen, bevor zu viel Zeit investiert ist.
Praxisnah statt theoretisch
KI-Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie gefüttert werden – und wie gut sie sich in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen. Wir achten darauf, dass unsere Lösungen mit realen, oft unvollständigen Daten funktionieren und dass Mitarbeiter sie ohne wochenlange Schulung nutzen können.
Was uns antreibt
Werte, die zählen
Technologie ist nie neutral. Die Systeme, die wir bauen, beeinflussen, wie Menschen arbeiten und Entscheidungen treffen. Deshalb haben wir ein paar Grundsätze, von denen wir nicht abrücken – auch wenn's manchmal komplizierter wird.
Ehrlichkeit vor Perfektion
KI kann vieles, aber nicht alles. Wir sagen klar, wo die Grenzen liegen und was realistisch machbar ist. Lieber ein funktionierendes System mit klaren Einschränkungen als überzogene Versprechen.
Zusammenarbeit statt Abhängigkeit
Unsere Systeme sollen Fachleute unterstützen, nicht ersetzen. Die Expertise im Energiesektor bleibt beim Menschen – die KI liefert bessere Grundlagen für Entscheidungen.
Langfristig denken
Wir bauen Systeme, die auch in fünf Jahren noch wartbar und erweiterbar sind. Keine proprietären Blackboxes, sondern modulare Lösungen mit offenen Schnittstellen.
Datenschutz ernst nehmen
Energiedaten sind sensibel. Wir arbeiten mit verschlüsselten Verbindungen, minimaler Datenspeicherung und transparenten Prozessen. DSGVO-Konformität ist Grundvoraussetzung, kein Zusatzfeature.